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Reiseberichte
Deutschland: Oldenburgerland, Friesland, Emsland - 18.08. - 25.08.2016
Es ist ja kaum zu glauben, dass ich wirklich wieder mal mit dem Bike unterwegs bin. Wenn auch wieder mal mit Verzögerungen. Und wenn ich heute schon müsste, was zum Ende der Tour noch alles geschieht, wäre ich vielleicht gar nicht erst losgefahren.

Donnerstag, 18.082016, Schüttorf - Werlte, 85 km

Heute Morgen starte ich aber erst einmal bei bestem Radfahrwetter beim Schüttorfer Campingplatz, wo ich auch mein Auto für die Tour stehen lasse. Auf dem Radweg entlang der L40 fahre ich über Emsbüren zur Ems hinunter. Von hinunter kann hier im Norden natürlich keine Rede sein und außerdem habe ich Gegenwind und fahre deswegen gefühlsmäßig eher bergauf! Kurz vor Lingen erreiche ich die Ems schließlich auch und kann gemütlich über eine Schotterpiste bis zur Innenstadt fahren. Die Radwegbeschilderung in Lingen ist unübersichtlich, aber irgendwie schaffe ich es wieder aus der Stadt heraus. Ich folge dem Radweg entlang der B 213 nach Haselünne. Diesen Streckenabschnitt bezwinge ich im Schnelldurchgang, denn es macht wenig Spass, entlang dieser viel befahrenen Strasse zu radeln.

Kanal an der Ems vor Lingen

Erst in Haselünne kommt so langsam wieder Ruhe auf. Ich begebe mich über Klein- und Großberßen auf Spurensuche auf der Megalithenroute. In der Tat kann ich einige richtig schöne und gut erhaltene Ganggräber besichtigen. Leider bleibt zu wenig Zeit für alle auf dem Weg liegenden Gräber, maybe next time!

In Werlte erwartet mich schließlich zum späten Nachmittag ein sehr sauberer und gepflegter Campingplatz. Eine Dusche bringt mich wieder nach vorne und ich lasse den Abend mit einem schnellen Pesto a la Genovese ausklingen.

Ein ruhiges Plätzchen findet sich auf dem Campingplatz in Werlte

Freitag, 19.08.2016, Werlte - Conneforde, 79 km
Das Wetter hätte auch heute nicht besser sein können. Ich merke allerdings, dass ich nicht gut im Training bin. In den vergangenen Monaten bin ich wenig Rad gefahren und die Gelpolsterung meies Sattels ist plötzlich bretthart! Der Wind kommt wie immer von vorne. Damit ich wenigstens einige Kilometer schaffe, bewege ich mich wieder bevorzugt auf den Radwegen entlang der mehr frequentierten Strassen. Außerdem sei hier mal gesagt, dass sowohl Radwege als auch Strassen in einem miesen Zustand sind. Selten so viele schmerzhafte Schlaglöcher erlebt wie hier im Odenburger Land.

Ich befind mich noch auf der Megalithenroute

In Bad Zwischenahn leiten mich die Radwege doch ins Zentrum und zum Glück habe ich dann im nicht überfüllten Kurpark noch eine großartige Aussicht auf das Zwischenahner Meer. Die Radwege um Wiefelstede leiten mich schließlich im Kreis. So verliere ich eine gute Stunde. Ich beschließe, nicht wie geplant nach Eckwarderhörne zu fahren, sondern die Fahrt in Richtung Neuharlingersiel über Wittmund abzukürzen. So stehe ich plötzlich und überraschen vor einem Campingplatz in Connefordeam Bersteinsee. Der Stop war so nicht geplant und dementsprechend habe ich nicht vor Verpflegung vorgesorgt. Also muss der teure Campingplatzkiosk herhalten und schließlich gönne ich mir noch eine Pizza.
Am Zwischenahrner Meer

Samstag, 20.08.2016, Conneforde - Neuharlingersiel, 61 km
An schlafen war nicht zu denken. Auf dem Campingplatz wurde eine Disco veranstalltet und gleich neben meinem Zelt wurde wieder ein Komasaufen veranstalltet. Den Rest gab mir dann ein heftiger, nicht mehr aufhörender Regenschauer. Entsprechend ungemütlich ist es dann am Vormittag. Ein kalter und feuchter Wind begleitet mich und ich muß erneut Schläge in den Rücken einstecken, denn ein größerer Teil der Strecke fürht mich über Kopfsteinpflaster.
Funixsiel hinter Wittmund

Über Bockhorn und Neuenburg fahre ich bei nun sonnigem Wetter nach Friedeburg. Sogar ein angenehmes Stück Waldweg begleitet mich während der Fahrt nach Wittmund. Auf der Weiterfahrt nach Carolinensiel, rechter Hand die Harle, bekommen die Wolken wieder oberhand und der Wind wird wieder kälter. Ab Altfunixsiel folge ich der Beschilderung nach nach Neuharlingersiel. Ich schaffe es gerade noch, mein Zelt aufzubauen und in den sicheren Unterschlupf eines Einkaufzentrums einzutauschen, als ein heftiger Regenschauer mit Gewittereinlage nieder geht.
Kutterhafen in Neuharlingersiel

Wahrzeichen von Neuharlingersiel ist der Fischereihafen. Seit 1792 besteht eine regelmäßige Fährverbindung zur Nordseeinsel Spiekeroog, welche etwa vier Seemeilen von Neuharlingersiel aus entfernt liegt. Heute zieht der Hafen mit dem Postkartenmotiv vor allem Tourist an und ist zugleich Fährhafen für Fahrten nach Spikeroog.
Wenigstens ist die Zeltwiese überschaubar leer und es wird, außer Regenprasseln, eine ruhige Nacht. Vorher genieße ich noch einen herrlichen Sonnenuntergang.
Blick auf Wangerooge

Sonnenuntergang

Sonntag, 21.08.2016, Neuharlingersiel - Norddeich, 46 km
Dem Sonnenuntergang vom Vorabend zu Folge hätte es heute ein verregneter Tag werden müssen. Der starke Wind jedoch bläst alles weg, was nicht festgebunden ist. Um die Sonne zu nutzen, mache ich mich nach einem schnellen und ausgiebigen Frühstück auf den Weg nach Norddeich. Es sind ja nur 46 Kilometer, welche ich zurücklegen muss – natürlich bei Gegenwind. Vor dem Deich, also zwischen Deich und Meer, fahre ich gen Westen. Erste Station ist Bensersiel. Wer möchte, kann von diesem Hafen aus nach Langeoog übersetzten – oder aber wie ich weiterfahren. Nur wenige hundert Meter muß ich auf dem Radweg entlang der Strasse zurücklegen, gerade so viel, um den Campingplatz und das Schwimmbad zu umfahren. Nun führt mich der Radweg hinter dem Deich nach Accumersiel. Auch hier gibt es einen kleinen Kutterhafen, einen Campingplatz und ein Meerwasserschwimmbecken. In Accummersiel habe ich 1968 meinen ersten Nordseeurlaub verbracht. Für einen Augenblick genieße ich den Blick auf den Hafen, denke an meine Kindheit zurück und stelle mir den Blauen Piraten an seinem Liegeplatz vor der ehemaligen Gaststätte vor.
Deichradweg nach Nessmersiel

Auf dem Radweg fahre ich weiter Richtung Westen. Nächstes Ziel ist der kleine Hafen von Neßmersiel. Ab hier kann man auf die kleine Nordeeinsel Baltrum übersetzen; und eine Kaffeepause machen. Der Gegenwind nimmt zu und auch die Wolken lassen immer weniger die Sonne durch. Ich habe nur noch 20 Kilometer vor mir, die möchte ich gerne im Trockenen zurücklegen. Doch wenige Kilometer vor Norddeich passiert es dann doch. Schon von weitem sehe ich eine dunkle Regenwand auf mich zukommen. Schnell ist klar; ein Baum muss her. Gar nicht so einfach hinter dem Deich, so kein Strauch höher als 1 Meter ist einen solchen Baum zu finden. Aber in der Ferne taucht eine kleine Siedlung auf. Einige Häuser, ein kleiner Garten und einige Bäume. Die Wettfahrt beginnt und kurz vor dem Wolkenbruch schaffe ich es tatsächlich noch dorthin. Alle anderen auch und so ist es ein ordentliches Gedränge unter den wenigen Bäumen.
Mein Plan, nach Norderney überzusetzen um hier zwei Tage zu verweilen, verwerfe ich. Ich komme auf dem Zeltplatz in Norddeich unter. Nicht die schlechteste Wahl! Beim aufbauen des Zeltes dann die erste schwerwiegende Panne: Ein Gelenk der drei Gestängebögen des Zeltes bricht. Eine Reparaturhülse kann fürs erste das Schlimmste verhindern. Ich bin gespannt, wie das nun in den kommenden Tagen weitergeht.
Nach einem weiteren Regenschauer führt erster Weg ins Haus des Gastes. Hier genehmige ich mir bei einem fantastischen Ausblick auf die Nordsee, Norderney und Juist einen Kaffee und einen Apfelstreusel. Der Ausblick ist nur von kurzer Dauer, denn es folgt es 90 minütiges Unwetter mit heftigem Regen und einem nicht enden wollendem Gewitter. Während einer kurzen Pause sprinte ich zum Zelt zurück .
Blick auf die Insel Baltrum

Montag, 22.08.2016, Norddeich

Ich habe gestern Abend noch Wäsche gewaschen, denn wer weiß, wie das Wetter heute wird. Der Zeltplatz hat einen Aufenthaltsraum und so kann ich mit Kocher, Kaffee und Brötchen ausgiebig frühstücken. Derweil scheint es sich einzunieseln. Und so verbringe ich einen ruhigen Tag in Norden. Endlich Zeit zum Entspannen. Zum Abendessen nutze ich den Service meiner zwei Kocher. Es gibt Chinafleisch mit Gemüse in der Pfanne gebraten und eine Portion Reis. Mmm… lecker!


Dienstag, 23.08.2016, Norddeich - Norderney - Norderney, 23 km

Der heutige Vormittag war ein Abbild des gestrigen Abends – nur ohne Regen. Trotzdem beschließe ich, nach Norderney zu fahren, denn das Wetter soll ja angeblich gut werden und außerdem ist das Wetter auf den Inseln immer besser.

Pünktlich um 9.00 Uhr macht sich die Autofähre auf die 50 minütige Überfahrt. Bevor ich die Insel genießen möchte, fahre ich erst einmal in die Stadt. Die Wolken sind inzwischen wirklich alle wie weggeblasen und so erkunde ich die Promenade und die Fußgängerzone mit ihren kleinen Geschäften und Gassen. Die weißen Häuser erinnern mich alle an die B&B’s in Irland. Ein bisschen Wehmut kommt auf.
Norderney

Aber die Zeit verfliegt im Fluge und so mache ich mich nach einer ersten Kaffeepause in den östlichen Teil der Insel auf. Die Touristenmassen lassen schlagartig nach und nur noch vereinzelt begegnen mir Radfahrer und Wanderer. Und natürlich sind Busse unterwegs.
Der Radweg führt mich direkt zum Leuchtturm. Hier ist schon wieder mehr los. Eine Besichtigung schenke ich mir. Linker und rechter Hand des Weges passiere ich einige Campingplätze. So weiß ich wenigstens jetzt, wie es gewesen wäre – und wo ich übernachten werde, wenn ich noch einmal hier her komme.

Mein nächstes Ziel ist die Oase, ein Strandlokal direkt am Wasser. Der Bohlenweg durch den Sand dorthin trennt gleichzeitig den textilen vom FKK Strand rechter Hand. Das haben nur noch nicht alle verstanden. Die Textiler bekommen alle nacht rechts verdrehte lange Hälse und die FKKler liegen gerne auch mal im linken Strandbereich...
Norderney

Von Norderney-Stadt aus könnte man auch am Strand hierher gelangen. 5 Kilometer tollster Sandstrand, und eine heftige Brandung lassen alle Herzen höher schlagen. Und wenn man keine Lust hat, zurück zu wandern, hält auch hier am Parkplatz ein Bus.
Mittlerweile ist es heiß; die Sonne brennt erbarmungslos. So halte ich es nicht länger als eine Stunde hier am Strand aus. Durch eine großartige Dünenlandschaft fahre ich weiter in östliche Richtung. Das Ende der Wanderwege markiert schließlich eine Barke. Der zum Festland befindliche Inselteil besticht durch lange Salzwiesen auf denen Schafe weiden.
Die Zeit schreitet weiter schnell voran und nun muss ich mich sogar noch beeilen. Bevor ich an der völlig überfüllten Strandpromenade (Lacanau lässt grüßen) eine letzte Pause mach, decke ich mich noch mit Getränken in einem Netto-Markt ein.
Der Tag ist viel zu kurz, um Norderney wirklich genießen zu können. Aber die Überfahrt dauert wieder 50 Minuten und ich muss noch einkaufen. Diesen Abend gibt es Gyros-Geschnetzeltes, ebenfalls mit Reis. Der Tag war teuer und so koche ich selber, das ist billiger.
Norderney

Mittwoch, 24.08.2016, Norddeich - Timmel , 63 km
Schon beim Frühstücken merke ich, dass ein schweißtreibender Tag wird. Ich frühstücke wieder im Aufenthaltsraum. Gerade jetzt in diesen Tagen ist der morgentlich Tau häufiger und die Zeltwiese ist triefend nass.

Schon beim losfahren merke ich, dass der Wind von der Wärme aufgehitzt ist. Um schneller voran zu kommen, fahre ich auf der B72 nach Marienhafe. Hier endet der Radweg entlang der B72 und es geht über Nebenstrecken erst nach Oldeborg, dann nach West Victorbur und schnließlich über Uthwerdum nach Georgsheil. Ab hier führt mich der Radweg wieder entlang der B210 bis zum Abzweig Großes Meer. Das Große Meer ist ein natürlich entstandener Niedermoorsee und liegt zwischen Aurich und Emden bei Bedekaspel im Südbrookmerland, am Rande der ostfriesischen Geest im Übergang zur Emsmarsch.
Einer der vielen kleinen Kanäle am "Großen Meer" bei Aurich

Ich passiere kleine romantische Kanäle und schließlich gelange ich an den Badestrand. Ein gemütliches Kaffee lädt mich zu einer Pause ein, jedoch sind alle Plätze belegt. So geht die Fahrt gleich weiter. Über wiederum kleinste Strassen und Feldwege gelange ich nach Ihlow und schließlich nach Westgroßefehn. Die typische Fehnlandschaft ist in Westgroßefehn noch vollständig erhalten. Der zentrale Kanal mit seinen Weeren und Zugbrücken und einer Windmühle - eine Bilderbuchlandschaft. Nach einem Fotoshooting fahre ich weiter nach Timmel. Die Hitze ist drückend, es gibt kaum Schatten. Und ich weiß doch, dass sich auf der Zeltwiese des Timmler Campingplatzes ein großer Schatten spendener Baum.

Großenfeen

Während des Zeltaufbaus dann die nächste Panne. Das bereits einmal gebrochene Gestänge bricht ein zweites mal an anderer Stelle und die Bruckstelle reißt mir einen 5 cm langen Riss in den Gestängekanal des Zeltes. Auweia! Die letzte Rettungnaht: die beiden verbleibenden Gestänge führe ich vorne und hinten in den Gestängekanal. Der mittlere Gestängekanal bleibt leer und so hängt das Zelt in der Mitte durch. Zum Glück habe ich in den kommenden Tagen weder Regen noch Wind zu befürchten und so kann ich mit dieser Notlösung leben.
Aber die Stimmung ist dahin und so tanke ich an der Strandbar erst einmal ein Weizenbier und bestelle mir etwas zu essen. Irgenwie ist mir die Lust am selberkochen heute vergangen.
Großenfeen

Donnerstag, 25.08.2016, Timmel - Lathen, 89 km
Ein noch heißerer Tag erwartet mich heute. Schon das Abbauen des Zeltes ist fast zuviel für mich. In einer schattigen Ecke der Zeltwiese steht eine Bank und ein Holztisch. So genieße ich das Frühstück, bevor ich mich auf den Weg nach Leer mache. Der Radweg entlang der Timmler Strasse bringt mich nach Neermoor, hier biege ich links ab und entlang der B70 fahre ich nach Leer. Wie bereits vor einigen Jahren stehe ich in Leer am Hafen und komme nicht mehr aus der Stadt hinaus. Selbst die freundliche Dame vom Touristenbüro räumt die schleche Fahrradbeschilderung ein. Aber mit Hilfe der freundlichen Dame schaffe ich es dann doch, entlang rechten Seite der Ems nach Papenburg zu fahren. Ein riesiger Ozeanriese befindet sich vor dem Gebäude der Meyer-Werft und zieht jetzt schon hunderete von Besuchern an. Der Emsradweg bietet kaum noch Schatten und mittlerweile kommt die Sonne direkt von vorne.
Leer

Es ist heute kaum auszuhalten. Und die Etappe kann ich darum auch nicht wirklich genießen. Ich versuche mich, auf dem wirklich schönen Emsradweg im Eiltempo von Waldstück zu Waldstück vorzuarbeiten. Schnell wird klar, dass gesteckte Ziel Meppen werde ich heute nicht erreichen, weil ich mich verrechnet habe. Der nächste Zeltplatz befindet sich in Lathen direkt am Fluß. Ein schönes Fleckchen für mein Zelt direkt am Wasser. Doch beim Aufbauen des Zeltes geschieht das Unglaubliche; ein weiterer Gesängebgen bricht. Nun bin ich aufgeschmissen und stocksauer. Mit nur einem Gestängebogen ist natürlich kein zelten mehr möglich. Mit mir zusammen kommt eine deutsch-holländische Mutter mit ihren zwei Kindern an – und – welch ein Zufall, die Kinder haben ein kleines Zelt mit, welches sie mir natürlich für diese Nacht leihen wollen. Nach einer angenehmen Dusche, einem anschließenden kleinen Einkauf, der ausschließlich dem Getränkevorrat gilt und einem damit verbundenen kleinen Abendmahl genieße ich die letzen Stunden vor dem Zelt am Ufer der Ems. Es kehrt Ruhe ein und schließlich verbannt die Dunkelheit auch das letzte Motorbot vom Wasser.
Ems vor Lathen

Freitag, 26.08.2016, Lathen - Salzbergen - Schüttorf
Die heiße Sonne der vergangenen beiden Tage hat mich an den Rand meiner Kräfte gebracht. So beschließe ich heute morgen, die Tour bereits quasi hier in Lathen zu beenden. Ich habe heute keine Eile mehr, denn ich fahre mit der Bahn nach Salzbergen, um von dort aus die letzen 11 Kilometer nach Schüttorf zurück zu legen.
So genieße ich, nachdem ich das geliehene Zelt ordungsgemäß abgebaut und eingepackt habe, das Frühstück bei Kaffee und Brötchen am Ufer der Ems.
Ich habe noch Zeit, und so genieße ich einen letzten Kaffee im COMBI-Supermarkt auf dem Weg zum Bahnhof. Nicht das der COMBI-Supermarkt etwas besonderes wäre, aber diese Supermarktkette gibt es nur in Norddeutschland und ist somit eine letzte Erinnerung an diese Tour.

Die Westfahlenbahn bringt mich schließlich nach Salzbergen. Nun fahre ich noch ca. 11 Kilometer auf dem direkten Radweg nach Schüttorf. Mein Résumé dieser Tour: Eine zu schnell und übereilt abgespeckte Tour. Da ja ich im Vorfeld wieder mal mit allen möglichen Details von Arbeitsszeiten bishin zu privaten Verpflichtungen zu tuen hatte, wurde die Tour immer weiter verkürzt. Hinzu kam zum Schluss die Panne mit dem Zelt. Ich hatte bereits einmal das gleiche Problem mit dem Vorgängerzelt vor 9 Jahren in Dänemark. .


Weitere Infos zur Tour:

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